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Produkt25.08.20264 minSteffen Göttle

Trading beginnt beim Markt, nicht beim Ticker

Die neue WickedDesk-Anleitung führt durch eine feste Prüf-Reihenfolge: Markt, Gruppen, Scanner, Chart, Watchliste und Review.

MacBook auf einem Walnuss-Schreibtisch mit echter WickedDesk-Oberfläche

Viele Tradingtage starten am falschen Ende. Ein Ticker springt ins Auge, der Chart sieht stark aus und erst danach kommt die Frage, ob Markt, Gruppe und Volumen überhaupt mitspielen.

Die neue WickedDesk-Anleitung dreht diese Reihenfolge um. Erst kommt das Marktbild. Danach folgen Gruppenstärke, Scanner-Treffer, Chartprüfung, Watchliste und Review.

Nicht beim Ticker starten

Ein einzelner Chart kann gut aussehen und trotzdem der falsche Ausgangspunkt sein. Wenn Indizes schwach sind, die Marktbreite kippt oder die Gruppe nicht führt, braucht ein Treffer mehr Bestätigung.

Deshalb läuft die Prüfung von oben nach unten. Zuerst wird geklärt, ob neue Setups überhaupt Rückenwind haben. Danach kommen Sektoren, Themen und Industrien. Erst dann lohnt sich der Blick auf einzelne Aktien.

Scanner liefern Treffer, keine Signale

Ein Scanner-Treffer ist kein Setup. Er ist ein Name für die nächste Prüfung. Relevant wird er erst, wenn mehrere Kriterien zusammenkommen: relative Stärke, Volumen, Nähe zum Hoch, ADR/ATR, Katalysator und Gruppenkontext.

Leader, EPs, Breakouts, Pullbacks, Tight Ranges und ADR-Treffer werden deshalb nicht als Kaufsignal gelesen. Sie werden sortiert, im Chart geprüft und erst danach auf die Watchliste gesetzt oder verworfen.

  • Marktbild: Indizes, Breite, Nachrichten und Tagesdruck einordnen.
  • Gruppen: Sektoren, Themen und Industrien nach Führung sortieren.
  • Scanner: Treffer nach RS, Volumen, Nähe zum Hoch und Setup-Art prüfen.
  • Matrix: Werte nahe am 52-Wochen-Hoch oder Allzeithoch verdichten.
  • Chart: Kurs, Volumen, Ereignisse, verwandte Aktien und Risiko zusammenführen.
  • Watchliste: Nur Namen behalten, bei denen die nächste Entscheidung klar ist.

Am Ende bleibt eine kurze Watchliste

Eine gute Watchliste ist kurz. Wenn jeden Abend zwanzig Namen neu geprüft werden müssen, ist die Vorauswahl zu breit. In der Praxis werden Treffer, Kandidaten und echte Watchlist-Werte getrennt.

Auf die Watchliste gehört ein Wert erst, wenn der nächste Punkt klar ist: Alarm, Einstieg, Stop, Risiko oder Verwerfen. Alles andere bleibt im Scanner oder in der Matrix.

Die Anleitung ist der Einstieg

Die Anleitung zeigt den Tagesablauf als feste Reihenfolge. Sie ist kein Funktionskatalog. Sie zeigt, wann Markt, Gruppen, Scanner, Chart und Watchliste zusammengehören.

Die deutsche Anleitung ist unter wickeddesk.com/de/guides/how-to erreichbar. Die englische Fassung liegt unter wickeddesk.com/en/guides/how-to.

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